Diabetes,- Hormon- und Stoffwechselzentrum - Ihre patientenfreundliche Endokrinologie in München
Unsere Praxis, das Diabetes-, Hormon- und Stoffwechsel Zentrum München bietet eine umfassende Diagnostik und individuelle Therapieansätze, um hormonelle Störungen gezielt zu behandeln. Bei Verdacht auf eine Hormonstörung oder anhaltende Beschwerden vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Abklärung bei einem unserer Endokrinologen. Wir suchen für Sie die Nadel im Heuhaufen der endokrinologischen Erkrankungen und können meist zügig mit einer zielgerichteten Therapie beginnen.
Welche spezialisierten Organe und Drüsen, die Hormone produzieren und direkt in die Blutbahn abgeben (=endokrin) gibt es?
Schilddrüse:
• Schilddrüsenknoten (mit oder ohne Überfunktion)
• Schilddrüsenunterfunktion wie z. B. Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die zur schrittweisen Zerstörung des Schilddrüsengewebes führt.
• Schilddrüsenüberfunktion wie bspw. Morbus Basedow, eine Autoimmunerkrankung, die eine Überfunktion der Schilddrüse verursacht.
• Polyglanduläres Autoimmunsyndrom: Kombination verschiedener Autoimmunerkrankungen wie Schilddrüsenstörungen, Diabetes, Nebenniereninsuffizienz und Vitiligo
Nebenschilddrüse:
• Überfunktion bzw. Unterfunktion der Nebenschilddrüse. Im ersten Fall ist der Kalziumspiegel im Blut erhöht.
Eine Unterfunktion macht sich durch Muskelkrämpfe, Kribbeln und Knochenschwund bemerkbar.
Hirnanhangsdrüse (Hypophyse):
• Funktionsstörungen der Hypophyse (z. B. Über- oder Unterproduktion von Hormonen)
• Hormonaktive und hormoninaktive Tumore, wie z. B. Prolaktinome (gutartige Tumore, die eine Überproduktion des Hormons Prolaktin verursachen)
• Morbus Cushing (eine Erkrankung durch zu viel Cortisol im Körper)
• Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (ungenügende Hormonproduktion der Hypophyse)
Nebennieren:
• Nebennierentumore oder Adenome, die hormonelle Ungleichgewichte verursachen können
• Nebenniereninsuffizienz (Morbus Addison), eine seltene Erkrankung, bei der die Nebennieren nicht genügend lebenswichtige Hormone produzieren
• Conn-Syndrom (erhöhte Produktion von Aldosteron, was zu Bluthochdruck und Kaliummangel führen kann)
• Phäochromozytom (ein hormonaktiver Tumor, der zu einer übermäßigen Produktion von Adrenalin und Noradrenalin führt)
Sexualhormone:
• Perimenopausales Syndrom (PMS) und klimakterische (=Wechseljahrs-) Beschwerden, die durch hormonelle Schwankungen entstehen
• Menopause mit Estradiol- und Progesteronmangel, die zu Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen führen können
• Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO), das zu unregelmäßigen Zyklen, unerfülltem Kinderwunsch oder Stoffwechselproblemen führen kann
• DHEA-Mangel, der sich durch Erschöpfung, verminderte Stressresistenz und nachlassende Leistungsfähigkeit bemerkbar machen kann
• Andropause (Testosteronmangel oder Progesteronmangel im Alter), die sich in Abgeschlagenheit, Schlafstörungen und Libidoverlust äußern kann
• Hypogonadismus (Testosteronmangel), der sich auf Muskelmasse, Stimmung und Energie auswirken kann
• Erektile Dysfunktion, die hormonelle Ursachen haben kann
• Knochenstoffwechsel:
– Osteopenie (Vorstufe zur Osteoporose, die durch eine verringerte Knochendichte gekennzeichnet ist)
– Osteoporose (Knochenschwund, der das Risiko für Knochenbrüche erhöht)
Was untersucht ein Endokrinologe?
Die Endokrinologie befasst sich mit der Diagnose und Therapie von Hormon- und Stoffwechselstörungen. Eine endokrinologische Behandlung ist ein strukturierter Prozess, um das Zusammenspiel einzelner Hormone zu verstehen.
Wann sollte man einen Endokrinologen aufsuchen?
Ein Endokrinologe sollte immer dann aufgesucht werden, wenn der Verdacht einer hormonellen Störung im Raum steht. Das Diabetes-, Hormon- und Stoffwechselzentrum München verfügt über ein eigenes Labor, so dass erste Ergebnisse meist schnell vorliegen und die zielgerichtete Behandlung direkt beginnen kann.
Welche Symptome deuten auf eine hormonelle Störung hin?
Bei unerklärlicher Müdigkeit, starker Gewichtszunahme oder unfreiwilliger Gewichtsabnahme, Herzrasen, Haarausfall oder bei bereits bekannten Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes ist der Endokrinologe der passende Ansprechpartner.
Das Diabetes-, Hormon- und Stoffwechselzentrum München ist spezialisiert auf die Therapie von Störungen des komplexen Zusammenspiels der verschiedenen hormonellen Stoffwechselvorgänge.
Wie sieht eine endokrinologische Untersuchung aus?
Neben einem umfassenden Anamnesegespräch über aktuelle Beschwerden, mögliche Vorerkrankungen, Lebensstil und familiäre Vorbelastungen, ist die Blutuntersuchung das Hauptinstrument eines Endokrinologen.
Da Hormonkonzentrationen tageszeitlich schwanken, wird in der Regel morgens nüchtern Blut abgenommen. Auch bildgebende Verfahren wie z.B. die Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse, Nebenschilddrüse oder Nebennierenrinde gehören je nach Fragestellung zur gründlichen, eingehenden internistischen Untersuchung.
Was ist das Ziel einer endokrinologischen Behandlung
Eine endokrinologische Therapie hat immer das Ziel, einen möglichen Mangel individuell auszugleichen bzw. ein hormonelles Gleichgewicht wiederherzustellen. Durch regelmäßiges Monitoring wird die Dosierung möglicher Hormonpräparate engmaschig überwacht. Bei Stoffwechselerkrankungen wie bspw. Diabetes oder Adipositas ist der Endokrinologe zudem der richtige Ansprechpartner, um Lebensstil-Änderungen medizinisch zu begleiten.
Bluthochdruck ist häufig Teil eines übergeordneten Stoffwechselproblems.
Eine Vielzahl an Krankheitsbildern wird differentialdiagnostisch von uns abgeglichen, um die eigentliche Grunderkrankung zu behandeln und Ihre Beschwerden rasch lindern zu können.
